MCI ― Workshops

Im Rahmen der Mensch und Computer 2018 finden folgende Workshops statt. Bitte beachten Sie die jeweiligen Einreichungsfristen und Informationen auf den Webseiten der Workshops.

Für alle Workshops können sich Interessenten bei der Anmeldung zur Konferenz ebenfalls (kostenlos) anmelden. Bei großem Andrang haben Teilnehmer Vorrang, die einen Beitrag im Workshop präsentieren.

Leute, die um einen Tisch mit Workshopmaterialinen herumstehen

Überblick über Workshops

MCI Workshop Details

  • MCI-WS01: Teilhabe an der allgegenwärtigen Kommunikation

    Organisation: Henning Lübbecke (Hochschule Bund), Susanne Dirks (TU Dortmund), Christian Bühler (TU Dortmund), Steffen Puhl (Uni Gießen), Rainer Stiefelhagen (KIT), Karin Müller (KIT), Ulrike Lucke (Uni Potsdam)
    Webseite: http://ak-inklusion.gi.de/workshops/teilhabe-an-der-allgegenwaertigen-kommunikation.html

    Ort/Raum: APB / 1096
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 14:00 – 17:30 Uhr

    Die Wissensgesellschaft erfordert einen immer höheren Bildungsgrad. Wie kann Teilhabe an modernen Lehr- und Lernformen wie e-Learning gewährleistet werden? Neue Medien bieten immer vielfältigere Möglichkeiten der Darstellung. Wie können Grafiken für Sehbehinderte und Blinde bzw. Audiodarstellungen für Gehörlose zugänglich gemacht werden? Wie finden sich Menschen mit kognitiven Einschränkungen in einer digitalisierten Wissensgesellschaft zu recht, welche Chancen bietet ihnen die zunehmende Digitalisierung des Alltags? Was bedeutet dies für eine gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft?

    Ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist Mobilität, die Möglichkeit und Fähigkeit selbstständig von einem Ort zum anderen zu kommen, auch innerhalb eines Gebäudes.
    Innerhalb des Workshops sollen verschiedene Ansätze der Verwirklichung von Inklusion im Rahmen der allgegenwärtigen Computer, sozialen Medien und dem Internet der Dinge gezeigt werden.

  • MCI-WS02: Partizipative & sozialverantwortliche Technikentwicklung

    Organisation: Claude Draude (Universität Kassel), Arne Berger (Technische Universität Chemnitz), Sandra Buchmüller (Technische Universität Braunschweig
    Webseite: https://nebeneinander-miteinander.de/partizipative-sozialverantwortliche-technikentwicklung/

    Ort/Raum: APB / 2040
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    Hinweis: Die Teilnahme ist auf Autoren mit einem eigenen Workshop-Beitrag beschränkt!

    Wir möchten uns gemeinsam mit Teilnehmer_innen aus unterschiedlichen technischen Kontexten und Disziplinen mit den Potenzialen und Grenzen des Partizipativen Designs im Hinblick auf eine sozialverantwortliche Technikentwicklung auseinandersetzen. Dabei geht es um die Diskussion der Frage: Inwieweit führt die Beteiligung von Nutzer_innen zu einer sozialverantwortlichen Technikentwicklung?

    Auf der Grundlage unserer Erfahrungen und denen der Teilnehmer_innen möchten wir einen ungeschönten Blick auf die Prozesse, Herangehensweisen, Beteiligungs- und Einflussverhältnisse partizipativer Technikentwicklungsprojekte werfen und diese anhand von Ansprüchen wie demokratische Teilhabe aller Beteiligten, gleichberechtigter Einbezug marginalisierter Nutzungs- und Bevölkerungsgruppen, wechselseitige Lernerfahrungen, kritische Reflexionen und kontrovers-konstruktive Aushandlungsprozesse erörtern.

    Ziel ist, gemeinsam Kriterien zu sammeln und Rahmenbedingungen zu definieren, die erfüllt sein müssen, damit die Beteiligung von Nutzer_innen zu sozialverantwortlicher und inklusiver Technik führt.

  • MCI-WS03: Gam-R – Gamification Reloaded

    Organisation: Athanasios Mazarakis (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Sophie Jent (Fachhochschule Lübeck), Alexander Bartel (Hochschule Kempten), Monique Janneck (Fachhochschule Lübeck)
    Webseite: www.gamification-reloaded.de

    Ort/Raum: APB / 2101
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    Gamification erfährt als wissenschaftliches Konzept zum Einsatz von spieltypischen Elementen in einem spielfremden Kontext wachsende Anerkennung und Adaption in den unterschiedlichsten Forschungs- und Anwendungsbereichen. Auch vergangene MuC-Konferenzen zeigen die Relevanz des Konzepts für Forschende und PraktikerInnen im Bereich Mensch-Computer-Interaktion. Diese Präsenz soll durch den Workshop Gam-R – Gamification Reloaded manifestiert und institutionalisiert werden.

    Der Workshop soll Forschenden und   Praktiker_innen ein Forum bieten, um innovative und ggf. bisher nicht vollständig gereifte Forschungsideen zu präsentieren und zu diskutieren. Ebenso sollen bereits durchgeführte wissenschaftlich fundierte Anwendungen oder Untersuchungen zu Gamification vorgestellt und diskutiert werden können, um das Feedback der Community für z. B. weitere Vorhaben einzuholen.

  • MCI-WS04: 3. Workshop: Interkulturelle Erforschung und Gestaltung von Benutzungsschnittstellen (UI) und Benutzererfahrung (UX)

    Organisation: Rüdiger Heimgärtner (IUIC), Christian Sturm (Hochschule Hannover-Lippe), Christa Womser-Hacker (Universität Hildesheim), Sebastian Linxen (University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland), Thomas Mandl (Universität Hildesheim)
    Webseite: http://www.iuic.de/contents/index.php/archiv/55-workshop-zu-iuid-auf-der-m-c-2013#workshop2018

    Ort/Raum: APB / 3105
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 12:30 Uhr

    Als Fortsetzung des gleichnamigen Workshops auf der M&C 2017 soll das Wissen um die interkulturelle Erforschung und Entwicklung von Benutzungsschnittstellen weiter gebündelt, analysiert und strukturiert werden. Aufbau und Ablauf des Workshops wird beibehalten und inhaltlich auf „WEIRD“ (Western, Educated, Industrialized, Rich and Democratic) fokussiert. Es haben sich widersprüchliche Befunde u.a. in Bereichen wie der visuellen Perzeption, dem analytischen Schlussfolgern sowie den Strategien zum Lösen von Problemen im Vergleich unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen gezeigt. Daher kann davon ausgegangen werden, dass es im Bereich der Mensch-Computer Interaktion auch Bereiche und Erkenntnisse gibt, die in Bezug auf ihre weltweite Gültigkeit hinterfragt werden müssen.

    Neben der Erweiterung der im vorangegangenen Workshops u.a. durch Kurzvorträge zusammengetragenen Forschungsstandes sind folgende Ziele definiert:

    (1) die Identifikation, Systematisierung und Priorisierung von für die Erforschung und Gestaltung von inter- und transkulturellen Benutzungsschnittstellen relevanten Aspekten und

    (2) die Definition einer strategischen Vorgehensweise zur Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, um diesen identifizierten Aspekten Rechnung zu tragen. Die Ergebnisse des Workshops können u.a. vom Arbeitskreis „Interkulturalität“ der German UPA aufgegriffen, weiterverarbeitet und publik gemacht werden.

  • MCI-WS05: 11. Workshop Be-greifbare Interaktion

    Organisation: Dietrich Kammer (Technische Universität Dresden), Mandy Keck (Technische Universität Dresden), Beat Rossmy (LMU München), Thomas Fröhlich (Universität Bremen), Thomas Winkler (Universität zu Lübeck)
    Webseite: http://www.be-greifbar.de/

    Ort/Raum: APB / 1004
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    Be-greifbare Benutzungsschnittstellen, die Interaktivität mittels physischer Objekte im Raum ermöglichen, bieten ein enormes Potential zur Steuerung immer komplexerer Mensch-Computer-Systeme jenseits rein grafischer oder sprachbasierter Schnittstellen, die unsere Lebenswelt im Sinne des Pervasive Computing weiter zunehmend durchdringen. Die beinah unendlichen Möglichkeiten kleinste Computersysteme in die Umwelt und ihre Gegenstände zu integrieren bietet einen großen Gestaltungsspielraum. Das Forschungsfeld der »Be-greifbaren Interaktion« (Tangible Interaction) untersucht diesen Spielraum wissenschaftlich und praktisch, um sinnvolle und menschengerechte Anwendungen zu ermöglichen.

    Die Fachgruppe »Be-greifbare Interaktion« des GI-Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion bietet in ihrem gleichnamigen Workshop ein Forum zur Präsentation des wissenschaftlichen Diskurses und der interdisziplinären Auseinandersetzung mit den neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnissen in diesem Forschungsfeld. Die Beitragsformen reichen dabei über theoretische, kritische und zukunftsweisende Reflexionen, bis hin zu gestalterischen Arbeiten und Studien, Berichte praktischer Umsetzungen und Systemdemonstrationen.

    Der Workshop öffnet die Diskussion für ein breiteres Fachpublikum, wobei aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen offengelegt und neue Impulse für das Forschungsgebiet geschaffen werden.

  • MCI-WS06: Darf’s ein bisschen mehr sein? Zum Umgang mit ethischer Verantwortung in der Mensch-Technik-Interaktion

    Organisation: Michael Minge, Stefan Brandenburg, Anna Apeldorn, Friederice Schroeder, Janna Protzak (TU Berlin)
    Webseite: http://www.uselab.tu-berlin.de/muc2018/ethik.html

    Ort/Raum: APB / 2026
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 12:30 Uhr

    Seit einigen Jahren nimmt die Diskussion der ethischen Verantwortung von Technologieentwicklern einen immer größeren Raum in der Literatur ein. Selten jedoch werden praktische Maßnahmen fokussiert, die helfen können ethische Aspekte im Entwicklungsalltag zu berücksichtigen. In diesem Workshop werden Best Practices zusammengetragen und erarbeitet, die darin unterstützen sollen, ethische Aspekte früh und begleitend in der Gestaltung, Entwicklung und Erforschung neuer Technik einzusetzen.

    In kurzen Impulsreferaten von ausgewählten Referenten wird zunächst das Spektrum aktueller Herausforderungen und möglicher Lösungsansätze skizziert. Anschließend bearbeiten Teilnehmer Fallbeispiele aus ihrem Arbeitsbereich in kleineren Teams und wenden die vorgestellten sowie eigene Lösungsansätze auf diese Fallbeispiele an. Abschließend werden die Ergebnisse der Gruppenarbeit zusammengeführt.

    Das Ergebnis des Workshops stellt eine Sammlung von Best-Practice-Beispielen dar, die aufbereitet an die Teilnehmer weitergegeben werden.

  • MCI-WS07: Virtual and Augmented Reality in Everyday Context (VARECo)

    Organisation: Benjamin Weyers (RWTH Aachen), Daniel Zielasko (RWTH Aachen), Thies Pfeiffer (Universität Bielefeld), Markus Funk (TU Darmstadt)
    Webseite: https://sites.google.com/view/vareco

    Ort/Raum: APB / E007
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    The ongoing commercialization of consumer VR/AR hardware opens up the field of potential scenarios and applications for VR and AR towards everyday context but simultaneously raise new challenges that need to be addressed in current and future research. These challenges are, for instance, the need for long-term use, the integration of hard- and software into existing work spaces, or the need for flexible and cheap creation of content (as in education). To support research and development in this area of interest, we organize this one day workshop on VR and AR in Everyday Context (VARECo) bringing together interested researchers and practitioners to discuss current and future work in this research domain.

  • MCI-WS08: 4. Usable Security und Privacy Workshop

    Organisation: Luigi Lo Iacono (Technische Hochschule Köln), Hartmut Schmitt (HK Business Solutions), Andreas Heinemann (Hochschule Darmstadt)
    Webseite: http://das.th-koeln.de/workshops/usp-muc-2018

    Ort/Raum: APB / E008
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    In Fortführung zu den drei erfolgreichen „Usable Security und Privacy“ Workshops der letzten drei Jahre, sollen in einem vierten ganztätigen wissenschaftlichen Workshop auf der diesjährigen Mensch und Computer sechs bis acht Arbeiten auf dem Gebiet Usable Security and Privacy vorgestellt und diskutiert werden. Vorgesehen sind Beiträge aus Forschung und Praxis, die neue nutzerzentrierte Ansätze aber auch praxisrelevante Lösungen zur nutzerzentrierten Entwicklung und Ausgestaltung von digitalen Schutzmechanismen thematisieren. Mit dem Workshop soll das etablierte Forum weiterentwickelt werden, in dem sich Experten aus unterschiedlichen Domänen, z. B. dem Usability-Engineering und Security-Engineering, transdisziplinär austauschen können.

    Der Workshop wird von den Organisatoren als klassischer wissenschaftlicher Workshop ausgestaltet. Ein Programmkomitee bewertet die Einreichungen und wählt daraus die zur Präsentation akzeptierten Beiträge aus. Diese werden zudem im Poster- und Workshopband der Mensch und Computer 2018 veröffentlicht.

  • MCI-WS09: UUX-Praxis im Wandel: Usability und User Experience in Zeiten der Digitalisierung

    Organisation: Michael Burmester (Hochschule der Medien Stuttgart), Ivo Benke (KIT), Susen Döbelt (TU Chemnitz), Michael Minge (TU Berlin), Gunnar Stevens (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg), Elisabeth Stein (Hochschule der Medien Stuttgart)
    Webseite: www.uux-praxis.digital

    Ort/Raum: APB / E009
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    Die im Jahre 2013 begonnene Workshop-Reihe „Usability in der betrieblichen Praxis“ auf der Mensch und Computer wird mit diesem Workshop als Aktivität des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability des BMWi fortgesetzt.

    Unter dem Stichwort „Digitalisierung“ ergeben sich neue Herausforderungen der Umsetzung von Usability und positiver User Experience (UUX) in der betrieblichen Praxis kleiner und mittelständischer Unternehmen (UUX-Praxis). Diese werden in vier Schwerpunktthemen im Workshop behandelt: UUX und Innovation, UUX und User Research, UUX und Agilität sowie UUX und Vernetzung von Unternehmen.

    Der Workshop richtet sich an Entwicklungs- und UUX-Praktiker aus Softwareentwicklungs-, Anwendungs- und UUX-Beratungsunternehmen, sowie Wissenschaftler, die sich mit Umsetzung der UUX-Praxis in Unternehmen beschäftigen. Die vier Schwerpunktthemen werden mit jeweils 2-3 Impulsvorträgen und einer Arbeitsphase zu Herausforderungen und Lösungen mit allen Teilnehmern bearbeitet. Zum Schluss des Workshops werden die gesammelten Aspekte vorgestellt sowie Zusammenhänge und Abhängigkeiten der Schwerpunktthemen herausgearbeitet.

  • MCI-WS10: Meine schöne neue Neurowelt – Von Cognitive Enhancement bis Brain-Communication

    Organisation: Mathias Vukelic, Ravi Kanth Kosuru, Max Kuhn (IAT, Universität Stuttgart; Fraunhofer IAO)
    Hinweis: Für den Workshop sind keine Einreichungen vorgesehen.

    Ort/Raum: APB / 1005
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    Durch die Digitalisierung schreitet die Vernetzung unserer Lebenswelt und unseres Alltags sukzessiv voran. Dies läutet eine neue Phase der Symbiose zwischen Mensch und Technik ein. Neue Trends wie Selbstvermessung zum Zweck der Selbstoptimierung rücken dadurch vermehrt in den Mittelpunkt von Forschung und Entwicklung. Neurotechnologien zur Hirnoptimierung wie z.B. Cognitive Enhancement Präparate oder Brain-Computer-Interfaces spielen dabei eine entscheidende Rolle. Diese bieten große Potenziale, wodurch sich völlig neue Märkte erschließen lassen. Welchen Einfluss diese Neurotechnologien jedoch auf uns und unser Denken haben, beginnen wir gerade erst zu verstehen.

    Der interaktive Workshop hat das Ziel, Nutzeranforderungen dieser Neurotechnologien zu erheben, um die vielfältigen Entwicklungen möglichst frühzeitig zu kanalisieren. Durch eine Technikfolgenabschätzung sollen Chancen, Risiken und Optionen weiterhin erarbeitet werden, die zu einer menschengerechten Gestaltung dieser Neurotechnologien beitragen können.

  • MCI-WS11: Golden Oldies and Silver Surfers 2.0: 2. Workshop zum alters-differenzierten User Experience Design

    Organisation: Victoria Böhm (Universität Regensburg), Patricia Böhm (Universität Regensburg), Daniel Isemann (Universität Regensburg), Stephan Schlögl (MCI Management Center Innsbruck)
    Webseite: http://www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/medieninformatik/forschung/muc18-ws-golden-oldies-and-silver-surfers-2-0

    Ort/Raum: APB / E010
    Datum/Uhrzeit: Sonntag, den 02.09.2018 | 09:00 – 17:30 Uhr

    Die Berücksichtigung von Nutzer-Diversität bei der Technologieverwendung ist in den letzten Jahren stark in den Fokus der Forschung im Bereich Human-Computer Interaction gerückt. Unter dem Dach verschiedener, weit verbreiteter Schlagwörter wie beispielsweise Digitale Partizipation, Inklusion, Design for Diversity, und Accessibility werden Ansätze entwickelt, welche digitale Systeme und deren Entwicklung so gestalten, dass sie der Heterogenität des Menschen gerecht werden.

    Der vorgeschlagene Workshop greift hier das Alter der Nutzer als einen der relevanten Aspekte für die Untersuchung und Gestaltung einer differenzierten Mensch-Computer-Interaktion heraus.

  • MCI-WS12: 5. Workshop Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen

    Organisation: Christian Reuter (Technische Universität Darmstadt), Tilo Mentler (Universität zu Lübeck), Simon Nestler (Hochschule Hamm-Lippstadt), Stefan Geisler (Hochschule Ruhr-West), Michael Herczeg (Universität zu Lübeck), Thomas Ludwig (Universität Siegen), Volkmar Pipek (Universität Siegen), Jens Pottebaum (Universität Paderborn)
    Webseite: https://peasec.de/2018/muc18/

    Ort/Raum: ICC / K4
    Datum/Uhrzeit: Montag, den 03.09.2018 | 11:00 – 17:30 Uhr

    Computer unterstützen Menschen heute zunehmend in sicherheitskritischen Kontexten und Notfallsituationen: Beispielsweise in der Medizin und Produktion, aber auch im Verkehr und Katastrophenschutz begegnen wir immer häufiger digitalen Systemen, mit denen wir interagieren. Vor allem mobile Anwendungen haben im Laufe der letzten Jahre immer mehr an Relevanz gewonnen.

    Aufgrund vielfältiger Einsatzmöglichkeiten müssen hier diverse Disziplinen zusammenwirken, um die Kooperation zwischen Mensch und Maschine zu gestalten. Doch auch die Zusammenarbeit zwischen Menschen wird zunehmend technologisch unterstützt, was sich u.a. in der steigenden Popularität sozialer Medien widerspiegelt. Mithilfe solcher Systeme kann eine Kommunikation, Awareness und Koordination insbesondere in der Krisenbewältigung angestrebt und erreicht werden, sie bringen aufgrund ihrer teilweise technischen Komplexität aber auch Probleme mit sich.

  • MCI-WS13: ABIS 2018 – Leider Abgesagt!

    Der Workshop wurde leider abgesagt.

  • MCI-WS14: MERS-MRI – Methodische, ethische, rechtliche und soziale Implikationen für die Mensch-Roboter-Interaktion in Alltagswelten

    Organisation: Andreas Bischof, Robert Herms, Maximilian Eibl (Technische Universität Chemnitz)
    Hinweis: Für den Workshop ist keine offene Einreichungsphase vorgesehen.

    Ort/Raum: ICC / S3
    Datum/Uhrzeit: Montag, den 03.09.2018 | 14:00 – 17:30 Uhr

    Der Workshop thematisiert die methodischen, ethischen, rechtlichen und sozialen Herausforderungen bei der Entwicklung von Mensch-Roboter-Interaktion für Alltagswelten. Als Alltagswelten werden dabei unstrukturierte Umgebungen verstanden, die durch soziale Interaktionen und alltägliche Praktiken geprägt sind, wie etwa Supermärkte, Privatwohnungen oder Krankenhäuser.

    Der Workshop fokussiert im Besonderen auf Gestaltungs- und Evaluationsmethoden, die in der avisierten Nutzungssituation verankert sind und die Nutzerinnen und Nutzer auf Augenhöhe integrieren.

    Das Ziel des Workshops ist es, Expertinnen und Experten aus Disziplinen wie Soziologie, Philosophie und Rechtswissenschaften und Konstrukteurinnen und Konstrukteure von robotischen Anwendungen für Alltagswelten zu vernetzen und eine gemeinsame Diskussion zu ermöglichen.

  • MCI-WS15: 7th Workshop “Automotive HMI”: Safety meets User Experience (UX)

    Organisation: Andreas Riener (Technische Hochschule Ingolstadt), Stefan Geisler (Hochschule Ruhr West), Alexander van Laack (Faurecia Interiors), Anna-Katharina Frison (Technische Hochschule Ingolstadt), Henrik Detjen (Hochschule Ruhr West), Bastian Pfleging (LMU München)
    Webseite: http://www.andreasriener.com/MuC2018WS/

    Ort/Raum: ICC / K3
    Datum/Uhrzeit: Montag, den 03.09.2018 | 11:00 – 17:30 Uhr

    Automotive user interfaces and automated vehicle technology pose numerous challenges to support all diverse facets of user needs. These range from inexperienced, thrill-seeking, young novice drivers to elderly drivers with a mostly opposite set of preferences together with their natural limitations. To allow assessing the (hedonic) quality of automotive user interfaces and automated driving technology (i. e., UX) already during development, the proposed workshop is dedicated to the quest of finding objective, quantifiable criteria to describe future driving experiences.

    The workshop is intended for HCI, AutomotiveUI, and “Human Factors” researchers and practitioners as well for designers and developers. In adherence to the conference main topic “Interaktion – Verbindet – Alle”, this workshop calls in particular for contributions in the in the areas of human factors and ergonomics (user acceptance, trust, user experience, driving fun, natural user interfaces, etc.) with focus on
    hedonic quality and design of user experience to enhance the safety feeling in ADS.

  • MCI-WS16: UX Fragebögen – Konstruktion und praktischer Einsatz

    Organisation: Martin Schrepp, Bernard Rummel (SAP SE)
    Webseite: http://mcworkshop2018.ueq-research.org/

    Ort/Raum: ICC/S4
    Datum/Uhrzeit: Montag, den 03.09.2018 | 14:00 – 17:30 Uhr

    Ziel des Workshops ist es, Personen zusammenzubringen, die an der Entwicklung von UX Fragebögen arbeiten oder viel Erfahrung im praktischen Einsatz von UX Fragebögen haben.

    Es sollen Erfahrungen ausgetauscht werden und offene Fragestellungen und Probleme angesprochen werden. Es geht hier explizit nicht darum, neue Fragebögen vorzustellen, Detailergebnisse zu vorhandenen Fragebögen darzustellen oder Anwendungen vorhandener Fragebögen in Projekten zu berichten. Der Schwerpunkt liegt auf eher generellen offenen Fragen und ggfs. Lösungsvorschlägen, die diskutiert und ausgearbeitet werden müssen, aber nicht auf fertigen Antworten.

    Die Hoffnung ist, dass sich im Anschluss des Workshops kleinere Arbeitsgruppen bilden, die bereit sind gemeinsam an offenen Fragestellungen zu arbeiten.

  • MCI-WS17: Spatial is special – Geo-Usability-Probleme. Warum sind nicht alle Geo-Anwendungen so nutzerfreundlich wie Google Maps?

    Organisation: Christin Henzen (Technische Universität Dresden), Lars Bernard (Technische Universität Dresden), Benno Schmidt (Hochschule Bochum)
    Webseite: https://tu-dresden.de/bu/umwelt/geo/geoinformatik/forschung/muc

    Ort/Raum: ICC / S4
    Datum/Uhrzeit: Dienstag, den 04.09.2018 | 14:00 – 17:30 Uhr

    Lennart plant für sich und seinen Freund Kai eine Backpacker-Tour durch Asien und möchte bei Facebook eine Karte mit allen Stopps posten. Franka ist Wissenschaftlerin und sucht für ihr Forschungsprojekt (Geo-)Daten über das Verkehrsaufkommen auf deutschen Autobahnen. Für solche Aufgaben werden Anwendungen, die Geoinformationen nutzen (GI-Anwendungen) genutzt. Deren Usability variiert oft ebenso stark wie die potenziellen Nutzungsszenarien.

    Da nahezu jedermann GI-Anwendungen bereits genutzt hat, z. B. Google Maps für eine Routenplanung, sollen die Teilnehmer des Kurzworkshops Usability-Probleme aus ihrer persönlichen Erfahrung zusammentragen und gegenseitig durch bekannte Best-Practice-Lösungen ergänzen. Gemeinsam werden dann Merkmale zur Strukturierung der Probleme und Lösungen erarbeitet, die als Input für die spätere Konzeption eigener GI-Anwendungen und die Weiterentwicklung von Geo-Usability-Patterns dienen können.

  • MCI-WS18: Smart Factories: Mitarbeiter-zentrierte Informationssysteme für die Zusammenarbeit der Zukunft 5 Menschen um einen Schreibtisch. eine Frau scheut durch eine AR-Brille auf ein Papier auf dem Tisch.

    Organisation: Manfred Rosenberger, Michael Spitzer, Marlene Schafler (Virtual Vehicle)
    Einreichung per Mail an:  muc2018(at)v2c2.at

    Ort/Raum: ICC / K3
    Datum/Uhrzeit: Dienstag, den 04.09.2018 | 11:00 – 17:30 Uhr

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    In Unternehmen mit komplexen Produkten und Dienstleistungen wachsen die Anforderungen, welche an Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit zwischen Informations- und Wissensarbeitern gestellt werden, stetig.

    Dieser Workshop baut auf eine ganze Reihe vorangegangener Workshops zum Thema Interaktion in Organisationen auf und will als gemeinsame Veranstaltung des Projekts MMAssist II und der EU Projekte SemI40 und Productive 4.0 eine nachhaltige Plattform für Praktiker und Wissenschaftler schaffen, um gemeinsam aktuelle und zukünftige Fragestellungen rund um den Einsatz neuer Informationssysteme und -technologien in Industrieunternehmen interdisziplinär und aus unterschiedlichen Standpunkten zu diskutieren.

  • MCI-WS19: Digital Companion

    Organisation: Axel Platz (Siemens AG), Michael Burmester (Hochschule der Medien Stuttgart), Leon Urbas (Technische Universität Dresden)
    Webseite: https://sites.google.com/view/digital-companion-muc18/startseite

    Ort/Raum: ICC / K4
    Datum/Uhrzeit: Dienstag, den 04.09.2018 | 14:00 – 17:30 Uhr

    Neuste technische Entwicklungen, insbesondere im Bereich künstlicher Intelligenz werden es ermöglichen, die Beziehung zwischen Mensch und Maschine auf ein neues Niveau zu heben, auf das echter Partnerschaft. Und doch ist es im Hinblick auf User Experience nicht die Technik, die den Unterschied macht, und es geht nicht darum, was KI besser für den Menschen machen kann, vielmehr wie kann ein System nicht nur etwaige Mängel des Menschen mitigieren, sondern kreative Problemlösungen unterstützen, oder gar anstoßen?

    Das Motiv des Companion erscheint hier nachgerade wie die Inkarnation positiver User Experience.

  • MCI-WS20: Medieninformatik 2018: Welche Kernkompetenzen benötigen Medieninformatiker*innen?

    Organisation: Martin Christof Kindsmüller (TH Brandenburg), Christian Wolters (Universität zu Lübeck), Andreas M. Heinecke (Westfälische Hochschule), Christian Noss (Technische Hochschule Köln), Thomas Rakow (Hochschule Düsseldorf), Martin Rumpler (Hochschule Trier)
    Webseite: https://mi2018workshop.wordpress.com
    Hinweis: Beteiligungsmöglichkeiten werden auf der Workshop-Webseite beschrieben

    Ort/Raum: ICC / S3
    Datum/Uhrzeit: Dienstag, den 04.09.2018 | 14:00 – 17:30 Uhr

    Die Fachgruppe Medieninformatik (FG MI) im Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion (FB MCI) der Gesellschaft für Informatik (GI) lädt zum Workshop Medieninformatik 2018 ein.

    In diesem Jahr steht, aufbauend auf den Ergebnissen des 2017er-Workshops und den Arbeiten des Curriculums-Arbeitskreises der FG MI, die Diskussion und Erarbeitung einer Curriculums-Empfehlung für Medieninformatik-Studiengänge im Mittelpunkt. Grundlage der Diskussion ist eine im Vorfeld des Workshops vom Curriculums-Arbeitskreis der FG MI ausgearbeitete Empfehlung für ein Basis-Curriculum Medieninformatik. Dazu wurde zunächst die aktuelle GI-Empfehlung für Informatikstudiengänge auf ihre Übertragbarkeit auf die Medieninformatik bewertet. Welche der aufgeführten Mindestkompetenzen sind auch für die Medieninformatik notwendig? In einem zweiten Schritt wurde ein Vorschlag erarbeitet, welche zusätzlichen Kernkompetenzen aus dem Bereich Medien für einen Medieninformatik-Studiengang definierend sind.